Porträtfoto von Herbert Fritsche Porträtfoto von Herbert Fritsche Porträtfoto von Herbert Fritsche Porträtfoto von Herbert Fritsche

Herbert Fritsche

Leben und Werk (1911–1960)

Wie diese Edition arbeitet: die Stimmen in den Anmerkungen, die Zeichen und Siglen, die Herkunftsangaben und die Signaturen des Archivs – der Schlüssel zu allem, was auf den Dokumentseiten klein gedruckt steht.

1. Die drei Stimmen

In den Anmerkungen dieser Website sprechen drei verschiedene Stimmen. Damit jederzeit erkennbar bleibt, wer spricht, sind sie einheitlich gekennzeichnet:

  • Der Verfasser. Anmerkungen Herbert Fritsches (oder des jeweiligen Autors), die zum Werk selbst gehören. Sie tragen keine Kennzeichnung und die hochgestellte Zählung ¹ ² ³.
  • Die Vorlage. Anmerkungen, die physisch in dem Dokument stehen, das wir wiedergeben – etwa Herausgeber-Fußnoten eines alten Drucks. Sie sind mit [Anm. d. Vorlage] gekennzeichnet.
  • Das Archiv. Unsere eigenen Erläuterungen. Sie sind mit [Anm. d. Archivs] und Datum gekennzeichnet und laufen in einer eigenen Zählreihe [1] [2].

Wie es zu dieser Ordnung kam und nach welchen Prüffragen im Zweifel entschieden wird, erzählt ausführlich der Essay „Wer spricht?“.

2. Zeichen und Klammern

Transkriptionen folgen ihrer Vorlage. Wo das Archiv eingreift oder ergänzt, steht der Eingriff in eckigen Klammern – eckige Klammern bedeuten auf dieser Website immer: Das stammt vom Archiv, nicht aus der Quelle.

o. D. / o. O.ohne Datum / ohne Ort
[1954]Angabe nicht in der Quelle, aber sicher erschlossen (die Begründung steht in der Anmerkung)
[um 1954], [vor 1954], [nach 1954]eingegrenzte Datierung
[1954?]unsichere Datierung
[…]Auslassung des Archivs
[recte: …], [sic]Hinweis auf einen Fehler der Vorlage; der Vorlagentext selbst bleibt unverändert

3. Siglenverzeichnis

Siglen sind Kurzzeichen für Publikationsorgane, Sammlungen und Ausgaben. Dieses Verzeichnis speist sich aus derselben Quelle wie die Legende des Gedichtregisters und ist damit immer auf dem gleichen Stand:

A"Der Amboss", Lyrische Anthologie, Nord-West-Verlag, Emden, 1931
AmS"Am Saum des grossen Vorhangs", Gedichte, ATHANOR VERLAG BERLIN, 1978 mit Zeichnungen von John Uhl
BaF„Briefe an Freunde", Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1970 — redigierte Auswahl, Namen teils verkürzt.
D"Durch heimliche Türen", Gedichte für Elfriede und John Uhl, Verlag die Rabenpresse, Berlin, 1932
DA"Die Atemschule", Rudolphsche Verlagsbuchhandlung, Dresden, 1937
DAL"Das Leben", Anthologie, Verlag die Rabenpresse, Berlin, 1937
DL"Die Lebenden. Flugblätter", Reihe 2 1929 Nr. 4/5, Görlitz, 1929
DR"Das Dritte Auge", Zeitschrift, Verlag Joh. Leon sen., Klagenfurt
EOL"EX Occidente Lux", Zeitschrift, Psychosophische Gesellschaft, Zürich, 1955
FR"Die Freundin", Zeitschrift, Berlin, 1928
G"Die Glühwürmchen-Barkarole", Gedichte, Verlag Die Mitternacht, Berlin, 1929, 2. Aufl. Verlag Die Rabenpresse, Berlin, 1932
GAGesamtausgabe der Werke Herbert Fritsches (21 Bände einschließlich der drei Briefbände).
GGA"Gedicht Bände - Band XIII der Gesamtausgabe", edition winterwork, Borsdorf, 2013, Neuauflage 2026
GL"Gesundes Leben", Zeitschrift, Juli 1960
GPGedicht-Postkarte
H"Der grosse Holunderbaum", Richard Hummel Verlag, Leipzig 1939, Vorabdruck 1938 in "Die Säule", Zeitschrift, 2. Aufl. 1964 Osiris Verlag Erich Sopp KG, 5401 Kettig über Koblenz
HF 1"Herbert Fritsche Sämtliche Gedichte - Teil I", ATHANOR VERLAG BERLIN, 1967
HF-…Archivsignatur des Dokumentenregisters (siehe Abschnitt „Signaturen und Zitierweise").
L"Licht im Nebel", Neue Lyrik, Anthologie, Sternbild Verlag, Hamburg, 1931
MA"Mandragora", Gedichte, Verlag Die Rabenpresse, Berlin, 1933
ME"Merlin", Zeitschrift, Axel Springer Verlag, Hamburg, 1948 und 1949
N"Narrenkalender", Gedichte mit 12 Zeichnungen von John Uhl, Verlag Gebr. Mann, Berlin, 1931, 2. Auflage Verlag die Rabenpresse, 1933, 3. Auflage New York 1967
O"Orion", Erste Gedichte, unveröffentlichter Gedichtband, Ende 1927 / Anfang 1928; 1981 als Privatdruck in 10 Exemplaren für Freunde des Dichters erschienen (18 Gedichte, ohne „Der erste Kuß") — Nr. 7 der Reihe „Die ungedruckten Bücher der verkannten und vergessenen Dichter", herausgegeben von John Uhl, ATHANOR VERLAG BERLIN, 1981
R"Im Dampf der Retorte", Gedichte, Verlag die Rabenpresse, 1934
SAM"Samen des Morgenlichtes", Gedichte, Eremitenpresse, Frankfurt/Main, 1950
SCH"Die Scheuer", Anthologie, Heim-Verlag Ad. Dressler, Radolfzell, 1932
SI"Simpizissimus", Zeitschrift, Verlag Knorr & Hirth KG, München
SOSonderdruck
SZSammlung Zachmann — die von Werner Zachmann zusammengetragene Sammlung von Briefkopien und Dokumenten, Grundlage des Archivs.
"Die Säule", Zeitschrift, Richard Hummel Verlag, Leipzig, 1938,1939 und 1940
T"Der Taugenichts", Lyrische Zeitschrift, Verlag Die Mitternacht, Berlin, 1931/32
U"Unterwegs" von Dr. O. Buchinger, 2. veränderte Auflage, 1946
UG"Ums Ganze" von Otto Buchinger, Verlag Leonhard Friedrich, Bad Pyrmont, 1947
UM"Um uns die Stadt" von R. Seitz, Sieben-Städte-Verlag, Berlin, 1931
V"Verschneites Atelier", Gedichte, Die Mitternacht, Berlin, 1930
VA"Die Vaganten", Gedichte, mit Zeichnungen von John Uhl, Max Schönherr Verlag, Berlin, 1967
Z"Zeit der Lilie", Gedichte, Christian Wegner Verlag, Hamburg, 1947
ZGA"Zeit der Lilie - Band IV der Gesamtausgabe", edition winterwork, Borsdorf, 2012, Neuauflage 2026

4. Überlieferung und Provenienz

Viele Dokumente des Archivs sind nicht als Originale überliefert, sondern als Fotokopien, Durchschläge oder Abschriften – die Apparate weisen die jeweilige Überlieferungsform aus. Grundstock des Archivs ist die Sammlung Zachmann (SZ): die von Werner Zachmann über Jahrzehnte zusammengetragenen Briefkopien und Dokumente.

Provenienzangaben („Privatarchiv …“) sind historische Aussagen: Sie nennen die Herkunft eines Stücks zum Zeitpunkt seiner Erfassung, keinen heutigen Standort. Wo der heutige Verbleib eines Originals nicht belegt ist, behaupten wir ihn nicht.

5. Signaturen und Zitierweise

Jedes verzeichnete Archivobjekt trägt eine dauerhafte Signatur der Form HF-000123. Die Signatur ändert sich nie und wird nie neu vergeben; sie funktioniert zugleich als dauerhafte Adresse: https://www.herbert-fritsche.de/?dok=HF-000123 führt immer zu diesem Dokument – auch dann, wenn die Website umgebaut wird. Empfohlene Zitierform:

Herbert-Fritsche-Archiv, HF-000123: Brief von Herbert Fritsche an …, 12. Mai 1953. Online: https://www.herbert-fritsche.de/?dok=HF-000123 (Abruf: 8. 8. 2026).

Unter den Quellenapparaten der Dokumente findet sich dafür der Knopf „Zitieren“, der die fertige Zitierzeile in die Zwischenablage legt.

6. Die Register im Überblick

  • Dokumentenregister – das Leitregister des Archivs: verzeichnet die Überlieferungsträger und vergibt die HF-Signaturen. Öffentlich zugänglich über die Signatur-Adressen (?dok=…).
  • Briefregister – die veröffentlichten Briefe mit Datum, Empfänger, Fundstelle und Digitalisat.
  • Gedichtregister – sämtliche nachgewiesenen Gedichte mit ihren Publikationswegen (ein Werkregister: es verzeichnet Gedichte, nicht einzelne Blätter).
  • Tondokumente – die erhaltenen Aufnahmen mit Quellen- und Provenienzapparat.
  • Volltextsuche – erschließt die Bestände wie ein digitaler Bibliothekskatalog; Text und Archiv-Anmerkungen sind getrennt durchsuchbar.

Fragen zu einzelnen Dokumenten – auch zu verzeichneten, aber noch nicht veröffentlichten Stücken – erreichen das Archiv über das Impressum.